Übersicht der Werbeformen im ÖPNV

Ganzgestaltung

Ganzgestaltungen von Bussen und Bahnen sind besonders auffällige, individuelle Werbeformen mit hohem kreativen Potenzial. Dabei wird das gesamte Fahrzeug vollständig mit der bedruckten Werbefolie beklebt. Aufgrund des größeren Produktionsaufwands und der damit einhergehenden Kosten ist ein solcher Auftritt vor allem bei längerfristigen Kommunikationszielen (Imagewerbung) sinnvoll. In Verbindung mit weiteren Formaten wie 18/1-TrafficBoards oder TrafficBannern kann eine solche Kampagne mit Hinweisen auf aktuelle Angebote immer wieder belebt werden.

Teilgestaltung

Bei Teilgestaltungen findet eine Plakatierung bzw. Beklebung auf den Rumpfflächen unterhalb der Fenster und meist auf den Heckflächen von Bussen und Bahnen statt. Auch hier können – die Genehmigung der örtlichen Verkehrsbetriebe immer vorausgesetzt – Teíle der Fensterflächen in das Motiv einbezogen werden. Teilgestaltungen lassen sich schnell und relativ einfach realisieren und sind deshalb vor allem für aktionsbezogene Werbung bestens geeignet. Logos, Slogans und Produktdarstellungen gehören bei dieser Werbeform zu den beliebtesten Gestaltungselementen.

TrafficBoard

Mit dem Einsatz von TrafficBoards lassen sich Plakatkampagnen besonders schnell und unkompliziert in den Bereich Transportmedien hinein verlängern, weil ihr Format dem der beiden gängigsten Plakatwerbeträger Großfläche (18/1) und City-Light-Poster (4/1) entspricht. Sie sind flächendeckend verfügbar und werden monatsweise gebucht.

18/1 TrafficBoards werden auf der Fahrbahnseite von Normal- und Gelenkomnibussen sowie von Straßenbahnen unter Einbeziehung von Rumpf- und Fensterflächen angebracht. Durch diese Positionierung sind sie von anderen Verkehrsteilnehmern wie auch von Passanten optimal wahrnehmbar. 18/1 TrafficBoards gibt es in nahezu allen Orten mit mehr als 50.000 Einwohnern und auch in vielen kleineren Orten (auf Überlandbussen). Eine Belegung ist damit bundesweit möglich, wobei die zu buchenden Fahrzeuge einzeln selektiert werden können (keine Linienbindung).

4/1 TrafficBoards im Format von 119 cm Breite und 175 cm Höhe befinden sich auf den Heckflächen von Normal- und Gelenkomnibussen. Vorhandene CLP-Motive können so bundeseinheitlich auf Transportmedien adaptiert werden. Diese Werbeform ist bundesweit in vielen Städten verfügbar, wobei die Auswahl der zu belegenden Fahrzeuge nach Depots erfolgt. Gebucht wird monatsweise.

TrafficBanner

TrafficBanner sind ein weiteres Standardformat innerhalb der Transportmedien mit allen Vorteilen einer bundesweit einheitlichen Werbeform: kurze Produktionszeiten, einfache Planung und Buchung von Kampagnen. Die Werbeflächen im Format von 175 cm Breite und 50 cm Höhe befinden sich unterhalb der Fensterlinie von Bussen und Bahnen und damit im direkten Blickfeld von wartenden Fahrgästen, Fußgängern, Auto- oder auch Radfahrern. Damit gebührt TrafficBannern bei der Wahl von Aktionsmedien ein Platz in der ersten Reihe.

Innenwerbung

Die Nutzer von Bussen und Bahnen, darunter viele Schüler, Auszubildende und Studenten wie auch junge Berufstätige, lassen sich gezielt mit Werbung im Innenraum ansprechen; ein häufig genutztes Medium sind hier Seitenscheibenplakate. Eine meist längere Verweildauer – im Durchschnitt 10 Minuten – und die wenig ereignisreiche Fahrt sichern Kampagnen und Aktionen überdurchschnittlich hohe Aufmerksamkeit. Untersuchungen haben bestätigt, dass die Akzeptanz für Abwechslung bringende Werbebotschaften in dieser Situation besonders groß ist.

Innovationen wie Swing Cards und Seat Ads beziehen auch Halteschlaufen, Haltestangen und Sitze in das Werbeträgerspektrum ein.