Der FAW fördert gemeinnützige Anliegen

Out of Home-Medien initiieren Interesse und Meinungsbildung in der breiten Öffentlichkeit. Um dieses Potenzial für wichtige gesellschaftliche Zwecke und Anliegen nutzbar zu machen, stellen die Mitglieder des Fachverband Aussenwerbung e.V. ihre Werbeflächen für soziale Kampagnen zur Verfügung, die keine direkten kommerziellen Ziele verfolgen. Mit diesem Engagement demonstrieren die Anbieter den Willen und die Bereitschaft, aktiv zum Gemeinwohl beizutragen und die Macht ihrer Medien im Sinne der Gesellschaft verantwortungsvoll einzusetzen.

Neben Großflächen und Allgemeinstellen stehen Werbeträger im City-Light-Poster-Format zur Verfügung.

Die Betreuung der Sozialkampagnen erfolgt über den FAW und dessen Frankfurter Geschäftsstelle. Hier werden gemeinnützige Unternehmen umfassend zu Medienauswahl und Kosten beraten, Aufträge entgegen genommen und die Kampagnen mit den Anbietern von Werbeflächen koordiniert.

BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Aus „Gib AIDS keine Chance“ wird LIEBESLEBEN

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verabschiedet sich nach fast dreißig Jahren von der Marke „Gib AIDS keine Chance“: Seit Mai 2016 bündelt sie ihre Kommunikation zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen unter der neuen Marke LIEBESLEBEN. Diese Weiterentwicklung greift aktuelle Entwicklungen im Bereich von HIV auf, insbesondere die gute Therapierbarkeit der Erkrankung, und ermöglicht eine erleichterte Kommunikation auch von weiteren sexuell übertragbaren Infektionen.
LIEBESLEBEN informiert zu HIV und anderen STI, wie beispielsweise zu Chlamydien, HPV, Syphilis oder Hepatitis. Während nahezu die gesamte deutsche Bevölkerung das zum Schutz vor HIV/Aids notwendige Basiswissen besitzt, sind viele andere STI deutlich weniger bekannt. Die Symptome von STI werden nicht immer als solche erkannt. Unkenntnis oder auch falsche Scham verhindern eine rechtzeitige, medizinische Abklärung. Auch Angebote zu Impfungen oder Vorsorgeuntersuchungen werden nicht oder nur unzureichend ausgeschöpft. So ist das kostenlose Chlamydien-Screening für junge Frauen nur 31% der Frauen zwischen 16 und 20 Jahren bekannt.
Hier klärt LIEBESLEBEN über Angebote und Schutzmöglichkeiten auf und fördert den offenen Umgang mit sexueller Vielfalt und sexueller Gesundheit.
Dass die neue Marke nicht nur fachlich fundiert informiert, sondern auch für Herz und Humor steht, stellt die aktuelle Cartoon-Kampagne anschaulich unter Beweis. Sie setzt die kommunikativen Grundsätze der neuen Marke aufmerksamkeitsstark, plakativ und lebenslustig in Szene. Und präsentiert die Botschaften „Benutz´ Kondome“ und „Wenn was nicht stimmt, ab zum Arzt“ leicht und eingängig. Die neuen Motive werden ab Mitte Mai an über 65.000 Plakatflächen bundesweit zu sehen sein, welche der Fachverband Außenwerbung (FAW) der BZgA kostenfrei zur Verfügung stellt. Unterstützt wird die HIV- und STI-Prävention der BZgA zudem vom Verband der Privaten Krankenversicherungen e.V. (PKV). Auf der Website www.liebesleben.de gibt es zahlreiche Hintergrundinformationen. Auch auf Facebook (https://www.facebook.com/liebesleben.de) und bei Twitter (https://twitter.com/LIEBESLEBEN_DE) zeigt die neue Marke Präsenz.

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MISEREOR

MISEREOR ist das Hilfswerk der deutschen Katholikinnen und Katholiken für die Armen in den Ländern des Südens. Es tritt für die Schwachen und Benachteiligten ein – ungeachtet ihrer Religion, Herkunft, Hautfarbe und ihres Geschlechts. MISEREOR-Projekte fördern die Hilfe zur Selbsthilfe, so dass die Menschen nicht dauerhaft von Unterstützung abhängig sind. Daher berät und fördert MISEREOR Kleinbauern, setzt sich für Menschenrechte ein, bildet Jugendliche in zukunftsfähigen Berufen aus und unterstützt Kleingewerbe mit Mikro-Krediten. Seit 1958 hat MISEREOR mehr als 99.000 Entwicklungsprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien mit über 6,0 Milliarden Euro gefördert.

Zentrales Thema einer neuen Kampagne ist der Mut der Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen ihr Leben meistern und sich aus eigener Kraft aus dem Teufelskreis der Armut befreien. Es braucht Mut, gegen elende Lebensbedingungen anzukämpfen und mit kleinen Schritten etwas zum Besseren zu bewegen: Mut ein Risiko einzugehen, Neues zu lernen, aber auch oft den Mächtigen unbequem zu werden. Auf diesen Einsatz weist MISEREOR in der neuen Plakatkampagne „Mut zu Taten“ hin. In unterschiedlichen Motiven wird hier gezeigt, was MISEREOR-Partner in Ländern wie Haiti, im Sudan oder Kolumbien leisten. Sie bauen zum Beispiel Schulen auf, kämpfen gegen Justizwillkür oder bringen den Aufbau eines völlig zerstörten Landes voran. Die Kampagne würdigt die Menschen als Handelnde, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Kreiert wurde die Plakat-Kampagne von der Hamburger Agentur Kolle Rebbe, die die Arbeit des Hilfswerks seit Jahren unterstützt.

missio

Das Internationale Katholische Missionswerk missio e.V. ist eines der größten Hilfswerke in Deutschland und fördert den Aufbau der katholischen Kirche und die Ausbildung seiner Mitarbeiter in mehr als 90 Ländern in Afrika, Asien und Ozeanien. Mit jährlich rund 70 Millionen Euro finanziert missio mehr als 2.000 Projekte. Deren Spektrum ist breit. Es reicht von der Begleitung HIV/Aids-Kranker und ihrer Familien, der seelsorgerischen Betreuung von Notleidenden bis hin zur Friedensarbeit in Bürgerkriegsregionen. missio investiert in Menschen, die Bedürftigen helfen und damit die Welt verändern. missio investiert in Ordensleute, Priester und Laien, also engagierte Christen, die ihrem Glauben. Leben geben – Menschen, die davon überzeugt sind, dass der Glaube die Welt besser macht und sie die Welt mit ihrer Arbeit gerechter und friedvoller machen können.

 

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Die missio-Projektpartnerin Schwester Raphaela ist das Gesicht der neuen Imagewerbung von missio. Seit über 40 Jahren kämpft die ausgebildete Frauenärztin für das Wohl der Menschen in Afrika, stemmt sich gegen Malaria, Armut und Aids. Stellvertretend steht sie für die vielen Schwestern, Priester und Katechisten, die mit Hilfe von missio ausgebildet werden. Die Plakatkampagne soll dazu beitragen, missio als katholisches Hilfswerk zu positionieren, das im Bereich der Ausbildung tätig ist. Ihr Motto: „Mutmacher: Wir bilden sie aus.“