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Erste Schritte in ein neues Leben ohne Drogen

Ein Leben ohne Drogen – dies ist das Ziel, das die Stiftung Synanon Betroffenen mit unmittelbarer Unterstützung ermöglichen will. Die Suchtselbsthilfegemeinschaft nimmt Alkohol-, Drogen- oder auch Medikamentenabhängige in ihrem Berliner Wohnhaus auf – jederzeit, ohne Vorbedingungen und ohne Wartezeit. Wer diesen Weg gefunden, wird ab sofort rund um die Uhr betreut – in täglichen Gruppengesprächen zur Alltagsbewältigung, mit juristischer Hilfe in Straf- und Zivilsachen, mit Aus- und Weiterbildung sowie Freizeitangeboten. An erster Stelle aber steht ein regulärer Suchtmittelentzug mit begleitender medizinischer Versorgung, der den ersten und wichtigsten Schritt in ein Leben ohne Drogen darstellt.

Die Suchtselbsthilfegruppe Synanon wurde 1971 „von Betroffenen für Betroffene“ gegründet. Der FAW unterstützt die gemeinnützige Arbeit dieser Einrichtung durch die kostengünstige Bereitstellung von Plakatflächen. Mit einer bundesweiten Plakataktion machte Synanon zum Beispiel im Herbst 2009 bundesweit in typischen Umfeldern der Drogenszene auf die Möglichkeit der sofortigen Aufnahme von Süchtigen ins Synanon-Haus aufmerksam.