Riesenposter
Überdimensionale Auftritte und überraschende Effekte: auf Riesenpostern wird Werbung nicht präsentiert, sondern inszeniert. Aus der Verhüllung und werblichen Nutzung von Planen vor Baustellen an Gebäuden und Fassaden hat sich schnell ein eigenständiges Segment entwickelt, das regelmäßig mit spektakulären Auftritten aufwarten kann. Neben der alle bekannten Formate sprengenden Dimension der Plakatflächen arbeitet das Medium mit Licht-, Sound- und 3D-Elementen, Dampf oder Nebel erzeugenden Maschinen und manchmal auch mit Motoren, um auf vielfache Weise die Aufmerksamkeit für die Werbebotschaft zu steigern. Bauliche Umfelder werden dabei ebenso einbezogen wie neue technische Möglichkeiten, insbesondere in Verbindung mit Handy- und Internetnutzung.
Die Standorte für Riesenposter sind handverlesen, sogenannte Location-Scout sorgen für eine aktuelle, hochwertige Auswahl. Im Rahmen von Public-Private-Partnerships kommt es außerdem immer wieder zu medienwirksamen Verhüllungen von sanierungsbedürftigen historischen Bauwerken und Denkmälern; die Erlöse aus der Vermarktung der temporären Werbeflächen werden dabei zum Teil für die Baumaßnahmen verwendet.
In punkto Größe sind Riesenposter kaum Grenzen gesetzt: Neben häufig zu sehenden Formaten mit einigen zehn Quadratmetern schmiegen sich mitunter bedruckte Vinylnetze von mehreren hundert Quadratmetern um ganze Häuserfluchten. Die Flächen sind heute in der Regel beleuchtet.
Als zuverlässige Eyecatcher tauchen Riesenposter seit einigen Jahren nicht nur an Straßen und Plätzen, sondern zunehmend auch in Bahnhöfen und Flughäfen auf. Dazu hat das klassische Posterformat in den Jahren Gesellschaft bekommen, beispielsweise durch mobile Rahmensysteme oder aufblasbare Flächen.



